Sehen, vermessen, beherrschen: Landschaftsfotografien im Kontext US-amerikanischer Expansionsansprüche

Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18:15 Uhr

Vortrag von Sophie Junge (LMU München) im Rahmen der Reihe „Das Auge der Kamera: Kunst, Politik und Wahrnehmung in der amerikanischen Fotografie“.

Landschaftsfotografien spielen eine zentrale Rolle in der Konstitution von imagined communities: Sie machen Territorien sichtbar und fungieren zugleich als visuelle Instrumente der Kartografierung, Grenzziehung und Machtsicherung. In diesem Sinne sind sie nicht nur ästhetische Repräsentationen, sondern auch wissenschaftliche und politische Praktiken der Aneignung. Der Vortrag analysiert historische und gegenwärtige Landschaftsdarstellungen im Hinblick auf visuelle Kontinuitäten und ihre spezifischen Publikationszusammenhänge. Im Zentrum steht die Dialektik zwischen dem vermeintlich dokumentarischen Kamerablick und den territorialen Expansionsansprüchen der USA in kulturhistorischer Perspektive ebenso wie in der politischen Gegenwart.

Vortragssaal 242, II. OG. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Zentralinstitut für Kunstgeschichte
Katharina-von-Bora-Str. 10
80333, München

https://www.amerikahaus.de/ausstellungen-und-veranstaltungen/2026-10-14-sophie-junge

Ausstellungsort

Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Adresse

Katharina-von-Bora-Str. 10
80333 München

Öffnungszeiten

Jeweils Mo, Mi, Fr 10 - 18 Uhr und Di, Do 10 - 20 Uhr zugänglich.
An Sonn- und Feiertagen bleibt die Ausstellung geschlossen.
Der Eintritt ist kostenfrei.