Museum Penzberg – Sammlung Campendonk

Das Ende als Anfang – Bernd & Hilla Becher im Dialog mit Penzberg

19.07.2026 - 18.10.2026, noch 2 Monate

Bildquelle: https://museum-penzberg.de/ausstellungen/bernd-hilla-becher-im-dialog-mit-penzberg , Zugriff: 19. Juli 2026

Die Ausstellung setzt die international bekannten Fotografien von Bernd und Hilla Becher in Bezug zur Geschichte Penzbergs, die über 170 Jahre vom Kohlebergbau geprägt wurde. Erstmals seit 2004 ist wieder eine große Präsentation des Künstlerpaares in Süddeutschland zu sehen, ergänzt durch zeitgenössische Arbeiten der Künstlerin Lena Schabus.

https://museum-penzberg.de/ausstellungen/bernd-hilla-becher-im-dialog-mit-penzberg

Fotografie

Bernd Becher

deutsch, 1931–2007

Gemeinsam mit Hilla Becher fotografierte er ab Ende der 1950er-Jahre Industriebauten – Fördertürme, Wassertürme, Hochöfen – in streng gleichbleibender Aufnahmesituation und ordnete sie zu Typologien. Ab 1976 lehrte er an der Kunstakademie Düsseldorf und prägte dort die spätere Becher-Klasse.

Wikipedia

Hilla Becher

deutsch, 1934–2015

Hilla Becher, geborene Wobeser, absolvierte eine Fotografenlehre in Potsdam und arbeitete ab 1959 mit Bernd Becher zusammen. Über Jahrzehnte schuf das Paar ein fotografisches Gedächtnis des Industriezeitalters; 1990 erhielt es dafür den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig – in der Sparte Skulptur.

Wikipedia

Lena Schabus

deutsch, *1990

Die in Passau geborene Schabus lebt und arbeitet in Regensburg. Ihre Bilder wirken wie Fotografien, sind aber digitale Montagen: Industrie, Natur und Tiere fügt sie zu Landschaften, die erst auf den zweiten Blick feine Brüche zeigen. Von 2021 bis 2025 lehrte sie an der Universität Regensburg und der OTH Regensburg.

http://lena-schabus.de/

Ausstellungsort

Museum Penzberg – Sammlung Campendonk

Das Museum bewahrt den Nachlass von Heinrich Campendonk (1889–1957), dem jüngsten Mitglied des Blauen Reiter, mit rund 300 Gemälden, Aquarellen und Grafiken, darunter 17 Hinterglasbilder. Daneben zeigt es Wechselausstellungen, die die vom Kohlebergbau geprägte Geschichte Penzbergs aufgreifen.

Eintritt

8 €, Kinder von 7 bis 16 Jahren 3,50 €, unter 6 Jahren frei, Familienkarte 16 €

Öffentliche Verkehrsmittel

Stündlich ab München bis Bahnhof Penzberg, von dort rund 10 Minuten zu Fuß

Barrierefreiheit

Barrierefreier gläserner Eingangsbau zwischen den beiden Gebäudeteilen

Adresse

Am Museum 1
82377 Penzberg

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Sonntag 10 – 17 Uhr

Homepage

https://museum-penzberg.de