# fotoausstellung.xyz — Fotoausstellungen in München > Vollständige, maschinenlesbare Übersicht der aktuell auf fotoausstellung.xyz gelisteten Fotoausstellungen sowie Vorträge und Führungen in München — je Eintrag mit Laufzeit, Ausstellungsort samt Eintritt, Anfahrt und Barrierefreiheit sowie den beteiligten Fotografinnen und Fotografen. Alle Angaben auf Deutsch. Stand: 08.09.2026. Diese Datei folgt dem llms.txt-Standard (https://llmstxt.org) und wird automatisch aus der Datenbank erzeugt. Eine kurze Übersicht der Website findet sich unter https://www.fotoausstellung.xyz/llms.txt. ## Aktuelle Ausstellungen ### Ulrike Lauber. Fotografie - Zeitraum: 27.08.2026 bis 19.09.2026 - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/ausstellung/ulrike-lauber-fotografie - Ort: Architekturgalerie München im Bunker, Blumenstrasse 22, 80331 München - Beschreibung: Anlässlich des neuen Buches „einfach da Ulrike Lauber Fotografie“ präsentiert die Architekturgalerie München einen umfassenden Einblick in die fotografischen Arbeiten der Architektin und Fotografin Ulrike Lauber. Ulrike Laubers Fotografie ist pure Lust am Schauen, dabei einem klaren Konzept folgend, das sich in mehr als zwei Jahrzehnten intensiver Auseinandersetzung mit dem Medium geformt hat. Von Haus aus ist die in Berlin lebende Lauber Architektin – erfolgreich in ihrer Profession, zugleich leidenschaftlich mit der Kamera unterwegs. Dabei hat ihre Fotografie etwas entspannt Meditatives: Lauber entdeckt im Kleinen das Besondere, im scheinbar Banalen das Sublime, im Vorübergehen Linien, Farben, Muster und Strukturen, deren ausschnitthafte Interpretation sich ohne Weiteres im Kontext einer Minimal Art diskutieren ließe. Letztlich geht es Lauber, ganz im Sinne László Moholy-Nagys, um das Sehen selbst. Ihr Werk ist gleichermaßen Sehschule wie Seherlebnis. Eröffnung am Donnerstag, 27. August 2026 um 19 Uhr, mit einer Einführung von Nicola Borgmann und einem Künstlergespräch mit Hans-Michael Koetzle. Das begleitende Buch mit einem Essay von Hans-Michael Koetzle und der Gestaltung von Detlev Pusch erscheint 2026 im Kehrer Verlag Heidelberg. ### Faded Future | Taiwan Fotografien von Michael Nischke - Zeitraum: 01.07.2026 bis 30.09.2026 - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/ausstellung/faded-future-taiwan-fotografien-von-michael-nischke - Ort: Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40, 80333 München - Öffnungszeiten: Täglich außer MO 10.00 - 18.00 DO 10.00 - 20.00 - Über den Ort: Der 2002 eröffnete Bau von Stephan Braunfels vereint vier Museen unter einem Dach: die Sammlung Moderne Kunst, die Staatliche Graphische Sammlung, das Architekturmuseum der TU München und Die Neue Sammlung – The Design Museum. - Eintritt: 10 €, ermäßigt 7 €; sonntags 1 €; bis 18 Jahre frei - Öffentliche Verkehrsmittel: U3/U6 Odeonsplatz, dann Bus 100; Tram 27/28 Pinakotheken - Barrierefreiheit: Zwei Aufzüge zu allen Ebenen, barrierefreie WCs, Rollstühle und Klapphocker an der Information - Fotografie: Michael Nischke (deutsch, *1956) - Zu Michael Nischke: Nischke kam während eines Praktikums in Oslo zur Fotografie, studierte anschließend Fototechnik in Köln und assistierte von 1983 bis 1986 dem Dokumentarfotografen Heinrich Riebesehl. 1990 gründete er in München die erste deutsche Galerie für Panoramafotografie. Für "Faded Future" fotografierte er über mehrere Jahre das verfallende UFO Village in Wanli, Taiwan – einen Ferienpark aus Bauten nach dem Vorbild von Matti Suuronens Futuro-Haus. - Beschreibung: Die Ausstellung FADED FUTURE im FUTURO-Haus von Matti Suuronen, vor dem Haupteingang der Pinakothek der Moderne, zeigt – in einer kontrastreichen Präsentation einer faszinierenden Auswahl von 15 Fotografien des Münchner Fotokünstlers Michael Nischke – den Verfall eines futuristischen Ferienparks in Taiwan. ### Die Warenhausfotografie Hermann Tietz - Zeitraum: 01.05.2025 bis 01.10.2026 - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/ausstellung/die-warenhausfotografie-hermann-tietz - Ort: Außenraumpräsentation Bauzaun Schützenstraße, Schützenstraße, 80335 München - Öffnungszeiten: Jederzeit zugänglich - Über den Ort: Das Münchner Stadtmuseum ist seit 2024 wegen Generalsanierung geschlossen und zeigt seine Reihe "Münchner Fotogeschichten" deshalb im Stadtraum: auf einem über 160 Meter langen Bauzaun in der Schützenstraße zwischen Hauptbahnhof und Karlsplatz – dort, wo das Warenhaus Hermann Tietz stand. - Eintritt: Frei zugänglich - Öffentliche Verkehrsmittel: S-/U-Bahn Hauptbahnhof oder Karlsplatz (Stachus) - Barrierefreiheit: Ebenerdiger Gehweg, rund um die Uhr zugänglich - Fotografie: Photographische Abteilung Hermann Tietz - Zu Photographische Abteilung Hermann Tietz: Von 1905 bis vermutlich 1922 betrieb das Warenhaus Hermann Tietz an der Münchner Schützenstraße eine eigene photographische Abteilung. Die Namen der dort tätigen Fotografen sind nicht überliefert. Die Aufnahmen liegen heute in der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums. - Beschreibung: Außenraumpräsentation in der Schützenstraße ab Mai 2025 In den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts war die Schützenstraße, die den Bahnhofsvorplatz mit dem Karlsplatz (Stachus) verbindet, Flaniermeile für Reisende, Schaulustige und Kaufwütige. Sie war das Entrée zur heutigen Fußgängerzone; es galt zu sehen und gesehen zu werden. Kein Wunder also, dass sich auf engem Raum ein regelrechtes Fotografenviertel entwickelte, in dem diese Fremden wie Einheimischen ihre Dienste anboten. Ein besonderes Studio unter den vielen um Kundschaft und Publikum buhlenden Ateliers war die "Photographische Abteilung Hermann Tietz", die von 1905 bis vermutlich 1922 im Warenhaus Hermann Tietz (später Hertie, dann Karstadt, zuletzt Galeria Karstadt Kaufhof) ihre Dienste anbot. Im Kaufhaus war das fotografische Bild eine Ware von vielen, die für jede Altersgruppe passend konfektioniert wurde. Die Warenhausfotografie fügte sich sowohl in die anderen Angebote des Hauses ein wie Lebensmittel, Kleidung oder Kleinmöbel, als auch in die anderen Tietz-Filialen in Berlin, Hamburg oder Stuttgart, in denen ebenfalls Fotostudios unter dem Firmennamen operierten. Die Geschichte der Münchner Photographischen Abteilung Hermann Tietz wird in einer Außenraumpräsentation an einem über 160 Meter langen Bauzaun erzählt, der den Ort des Geschehens, das ehemalige Warenhaus in der Schützenstraße, einrüstet. Damit wird ein besonderes Kapitel der hiesigen Mediengeschichte vorgestellt, von der einige Münchner*innen ein Teil gewesen sind – vielleicht entdecken Passant*innen in den Bildern Verwandte oder Bekannte aus der Generation ihrer Eltern- und Großeltern wieder. Die Präsentation ist Teil des Projekts Münchner Fotogeschichten, das in unregelmäßiger Folge die fotografischen Geschichten Münchens in den Blick nimmt. Münchner Fotogeschichten ist ein Projekt der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums. ### HAAR – MACHT – LUST - Zeitraum: 20.03.2026 bis 04.10.2026 - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/ausstellung/haar-macht-lust - Ort: Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Theatinerstraße 8, 80333 München - Öffnungszeiten: täglich 10–20 Uhr (auch sonntags und an Feiertagen) An jedem dritten Mittwoch des Monats ist die Ausstellung bis 22 Uhr geöffnet. - Über den Ort: Die Kunsthalle München ist das Ausstellungshaus der Hypo-Kulturstiftung und zeigt rund drei große Wechselausstellungen im Jahr – von Alten Meistern bis zu Fotografie und Design. Eine eigene Sammlung hat sie nicht; die Räume liegen in den Fünf Höfen an der Theatinerstraße. - Eintritt: 18 €, ermäßigt 4–14 €; dienstags 50 % Ermäßigung; unter 6 Jahren frei - Öffentliche Verkehrsmittel: U3/U4/U5/U6 Odeonsplatz, Tram 19, Bus 100 - Barrierefreiheit: Aufzüge zu allen Ausstellungsebenen, Rollstühle kostenlos ausleihbar, Behindertenparkplätze in der Nähe - Fotografie: Herlinde Koelbl (deutsch, *1939); Pieter Hugo (südafrikanisch, *1976); Nico Koster (niederländisch, *1940); Ilse Haider (österreichisch, *1965) - Zu Herlinde Koelbl: Die in Lindau am Bodensee geborene Koelbl arbeitet seit Ende der 1970er-Jahre an fotografischen Langzeitprojekten, die sie meist mit Interviews verbindet – darunter "Das deutsche Wohnzimmer" (1980), "Jüdische Porträts" (1989) und "Spuren der Macht". Ihre 2007 erschienene Serie "Haare" ist die Grundlage ihres Beitrags zu dieser Ausstellung. - Zu Pieter Hugo: Hugo wurde in Johannesburg geboren und lebt in Kapstadt. Bekannt wurde er mit dokumentarischen Porträtserien im südlichen und westlichen Afrika, darunter "The Hyena & Other Men" und "Permanent Error". - Zu Nico Koster: Der in Amsterdam geborene Koster fotografierte von 1963 bis 1988 für die Tageszeitung De Telegraaf. Er dokumentierte das Bed-in von John Lennon und Yoko Ono, erhielt 1975 einen zweiten Preis bei World Press Photo und 1983 die Zilveren Camera. - Zu Ilse Haider: Die in Salzburg geborene Haider schloss 1988 ihr Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Arnulf Rainer ab. Sie überträgt Fotografien auf dreidimensionale Träger und spielt dabei mit Geschlechterrollen und Schönheitsidealen. 2011 erhielt sie den Otto-Breicha-Preis für Fotokunst. - Beschreibung: Ob lang, kurz oder rasiert, glatt oder gelockt – Haare sind weit mehr als eine Frage des Stils. Sie erzählen von Schönheit und Begehren, von Macht und Ohnmacht, von Anpassung und Rebellion. Haare sind ein starkes Mittel des Ausdrucks – politisch, religiös, kulturell und persönlich. Mit ihnen bekennen wir Zugehörigkeit, gestalten Identität oder ziehen andere in unseren Bann. Die Ausstellung in der Kunsthalle München lädt zu einem anregenden, sinnlichen und überraschenden Streifzug durch drei Jahrtausende Kunst- und Kulturgeschichte der Haare ein. Rund 200 Exponate von der Antike bis zur Gegenwart zeigen, welche Wirkmacht das scheinbar Alltägliche entfalten kann. ### Das Ende als Anfang – Bernd & Hilla Becher im Dialog mit Penzberg - Zeitraum: 19.07.2026 bis 18.10.2026 - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/ausstellung/das-ende-als-anfang-bernd-hilla-becher-im-dialog-mit-penzberg - Ort: Museum Penzberg – Sammlung Campendonk, Am Museum 1, 82377 Penzberg - Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10 – 17 Uhr - Über den Ort: Das Museum bewahrt den Nachlass von Heinrich Campendonk (1889–1957), dem jüngsten Mitglied des Blauen Reiter, mit rund 300 Gemälden, Aquarellen und Grafiken, darunter 17 Hinterglasbilder. Daneben zeigt es Wechselausstellungen, die die vom Kohlebergbau geprägte Geschichte Penzbergs aufgreifen. - Eintritt: 8 €, Kinder von 7 bis 16 Jahren 3,50 €, unter 6 Jahren frei, Familienkarte 16 € - Öffentliche Verkehrsmittel: Stündlich ab München bis Bahnhof Penzberg, von dort rund 10 Minuten zu Fuß - Barrierefreiheit: Barrierefreier gläserner Eingangsbau zwischen den beiden Gebäudeteilen - Fotografie: Bernd Becher (deutsch, 1931–2007); Hilla Becher (deutsch, 1934–2015); Lena Schabus (deutsch, *1990) - Zu Bernd Becher: Gemeinsam mit Hilla Becher fotografierte er ab Ende der 1950er-Jahre Industriebauten – Fördertürme, Wassertürme, Hochöfen – in streng gleichbleibender Aufnahmesituation und ordnete sie zu Typologien. Ab 1976 lehrte er an der Kunstakademie Düsseldorf und prägte dort die spätere Becher-Klasse. - Zu Hilla Becher: Hilla Becher, geborene Wobeser, absolvierte eine Fotografenlehre in Potsdam und arbeitete ab 1959 mit Bernd Becher zusammen. Über Jahrzehnte schuf das Paar ein fotografisches Gedächtnis des Industriezeitalters; 1990 erhielt es dafür den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig – in der Sparte Skulptur. - Zu Lena Schabus: Die in Passau geborene Schabus lebt und arbeitet in Regensburg. Ihre Bilder wirken wie Fotografien, sind aber digitale Montagen: Industrie, Natur und Tiere fügt sie zu Landschaften, die erst auf den zweiten Blick feine Brüche zeigen. Von 2021 bis 2025 lehrte sie an der Universität Regensburg und der OTH Regensburg. - Beschreibung: Die Ausstellung setzt die international bekannten Fotografien von Bernd und Hilla Becher in Bezug zur Geschichte Penzbergs, die über 170 Jahre vom Kohlebergbau geprägt wurde. Erstmals seit 2004 ist wieder eine große Präsentation des Künstlerpaares in Süddeutschland zu sehen, ergänzt durch zeitgenössische Arbeiten der Künstlerin Lena Schabus. ### „Toward the Light“ – Cornelia Weber - Zeitraum: 05.09.2026 bis 18.10.2026 - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/ausstellung/toward-the-light-cornelia-weber - Ort: Grüner Saal des Botanischen Gartens München-Nymphenburg, Menzinger Straße 65, 80638 München - Öffnungszeiten: Freiland: 9 – 16:30 Uhr, letzter Einlass 16 Uhr Gewächshäuser: 9 – 16 Uhr, letzter Einlass 15:30 Uhr - Über den Ort: Der Grüne Saal liegt im Gewächshauskomplex des Botanischen Gartens München-Nymphenburg und dient dem Garten als Raum für Wechselausstellungen, meist mit Bezug zu Pflanzen, Garten und Natur. - Eintritt: Zutritt mit dem Ticket für den Botanischen Garten: 5,50 €, ermäßigt 4 €; unter 18 Jahren frei - Öffentliche Verkehrsmittel: Tram 17 oder Bus 143/180 bis Botanischer Garten - Barrierefreiheit: Barrierefreie Parkplätze am Botanischen Institut - Fotografie: Cornelia Weber (deutsch) - Zu Cornelia Weber: Die in Rostock geborene Weber studierte in München Journalistik, Theaterwissenschaft und Psychologie und arbeitet seither in der Stadt als freie Journalistin und Fotografin. Sie fotografiert florale Stillleben für Magazine und zieht die Blumen dafür seit 2019 selbst – im eigenen Garten oder bei Betrieben der Slowflower-Bewegung. - Beschreibung: Die Fotografien von Cornelia Weber zeigen die Blume nicht nur als dekoratives Element, sondern greifen Fragestellungen nach den Konsequenzen der menschengemachten Klimakrise und dem Wertewandel in unserer Gesellschaft auf. ### Zwischen Stadt und Stille – Kit Young - Zeitraum: 24.07.2026 bis 24.10.2026 - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/ausstellung/zwischen-stadt-und-stille-kit-young - Ort: Leica Galerie München, Maffeistraße 4, 80333 München - Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 10:00 Uhr - 19:00 UhrSamstag: 10:00 Uhr - 18:00 Uhr - Beschreibung: Kit Youngs Werk bewegt sich zwischen dem flüchtigen Rhythmus der Straße und der stillen Weite der Landschaft. Seine Aufnahmen aus Metropolen wie Paris, New York und Venedig verdichten beiläufige Momente des Stadtlebens zu Bildern von großer atmosphärischer Kraft. Ihnen gegenüber stehen reduzierte Landschaftsaufnahmen aus Schottland und Wales, in denen Licht, Raum und feine Tonabstufungen eine beinahe meditative Wirkung entfalten. Im Zentrum von Youngs fotografischer Praxis steht die analoge Arbeit als bewusster, entschleunigter Prozess. Mit dem Negativ beginnt für ihn ein weiterer, ebenso wesentlicher Teil der Bildwerdung: die konzentrierte Arbeit in der Dunkelkammer, in der die Aufnahmen geprüft, interpretiert und in handwerklicher Präzision zu Silbergelatine-Abzügen ausgearbeitet werden. Starke Kontraste, Spiegelungen und bewusst eingesetzte Unschärfen verleihen den Fotografien einen traumhaften Charakter. Zugleich führen präzise Kompositionen den Blick auf Übergänge, Andeutungen und stille Spannungen zwischen Bewegung und Innehalten. ### Ragnar Axelsson Greenland - Zeitraum: 24.07.2026 bis 01.11.2026 - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/ausstellung/ragnar-axelsson-greenland - Ort: Kunstfoyer Versicherungskammer Bayern, Thierschplatz 6, 80538 München - Öffnungszeiten: Täglich, 10:00 – 18:00 UhrFreitags 10:00 - 20:00 UhrEintritt kostenfrei. - Über den Ort: Das Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung zeigt auf zwei Etagen Wechselausstellungen mit deutlichem Schwerpunkt auf Fotografie. Seit Frühjahr 2025 liegt es am Thierschplatz im Lehel; der Eingang führt über den Innenhof. - Eintritt: Eintritt frei - Öffentliche Verkehrsmittel: U4/U5 Lehel, Tram 16/19 - Fotografie: Ragnar Axelsson (isländisch, *1958) - Zu Ragnar Axelsson: Der in Reykjavík geborene Axelsson bereist seit den frühen 1980er-Jahren Grönland, Island und die Färöer und dokumentiert in Schwarzweiß das Leben von Jägern und ihren Familien am Rand der bewohnten Welt. Den grönländischen Jäger Hjelmer Hammeken begleitet er seit über 30 Jahren. Seine Arbeiten erschienen unter anderem in National Geographic, TIME und The New Yorker. - Beschreibung: Seit über vierzig Jahren bereist Ragnar Axelsson die gefrorene Wildnis Grönlands und dokumentiert das Leben der Inuit - von Jägern und Familien, die am Rande der bewohnten Welt leben. Freundschaft und Vertrauen sind der Schlüssel, um ihr Leben zu dokumentieren. Was dabei entsteht, ist ein intimes Portrait einer Welt, die nur wenige Außenstehende jemals von innen gesehen haben. Virtuelle 360° Ausstellung ## Vorschau (kommende Ausstellungen) ### Hubertus Hamm. Part 1: Roots | photography - Zeitraum: 13.09.2026 bis 17.01.2027 - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/ausstellung/hubertus-hamm-part-1-roots-photography - Ort: Bergson Gallery, Am Bergson Kunstkraftwerk 2, 81245 München - Beschreibung: Die Bergson Gallery präsentiert Werke des Fotografen und Medienkünstlers Hubertus Hamm. Unter dem Titel „Part 1: Roots | photography“ sind auf Ebene 3 Arbeiten zu sehen, in denen Hamm die Konventionen der Fotografie auf den Prüfstand stellt: Durch das Übereinanderlegen verschiedener Schichten sowie das Reißen, Falten und Biegen des Bildmaterials verwandelt er seine Fotografien in dreidimensionale Objekte, unter anderem aus Metall, Glas oder Keramik. Ergänzend steht im Außenbereich die eigens für das Bergson entwickelte Installation VI|EW, deren vertikale Skulpturenelemente mit Wahrnehmung und Perspektive spielen: Je nach Blickwinkel werden die zunächst blickdicht und schwarz wirkenden Flächen überraschend transparent. Eröffnung am 12. September 2026 um 18 Uhr, gemeinsam mit der Gruppenausstellung SUPERMARK€T – Kunst. Macht. Kapital. Der Eintritt ist frei. ### Dahinten gehts nicht weiter – Fotografien aus dem Oberpfälzer Grenzland - Zeitraum: 23.09.2026 bis 16.12.2026 - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/ausstellung/dahinten-gehts-nicht-weiter-fotografien-aus-dem-oberpfalzer-grenzland - Ort: Theaterforum Gauting, Oberer Kirchenweg 1, 82131 Gauting - Über den Ort: Das Theaterforum Gauting bespielt seit 2005 das Bürger- und Kulturhaus bosco. Neben Theater, Kabarett, Kammermusik und Jazz nutzt es die Räume des Hauses regelmäßig für Ausstellungen. - Öffentliche Verkehrsmittel: S6 bis Gauting, von dort fünf Gehminuten; Bus bis Gauting-Rathaus - Barrierefreiheit: Alle Veranstaltungsräume stufenlos erreichbar, Aufzug ins Obergeschoss, zwei Behindertenparkplätze, rollstuhlgerechtes WC - Fotografie: Olaf Unverzart (deutsch, *1972) - Zu Olaf Unverzart: In Waldmünchen geboren und auf einem Hof in der Oberpfalz aufgewachsen, studierte Unverzart künstlerische Fotografie bei Joachim Brohm an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Er arbeitet meist an mehreren fotografischen Langzeitstudien parallel, lehrte unter anderem am Mozarteum Salzburg und erhielt 2022 den Kulturpreis Bayern. - Beschreibung: Olaf Unverzart dokumentiert in analoger Großformat-Fotografie auf Schwarzweißfilm Architektur, Dorfstrukturen und Landschaften im Oberpfälzer Grenzland, die Jahrzehnte nach dem Fall des Eisernen Vorhangs noch Spuren der ehemaligen innerdeutschen Grenze tragen. Vernissage: 23.09.2026, 19:00 Uhr. ### Super BOOKS 7 - Zeitraum: 30.10.2026 bis 31.10.2026 - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/ausstellung/super-books-7 - Ort: Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1, 80538 München - Über den Ort: Das Haus der Kunst am Südrand des Englischen Gartens wurde 1937 als nationalsozialistischer Propagandabau eröffnet und arbeitet diese Herkunft bis heute auf. Heute zeigt es internationale Gegenwartskunst in Wechselausstellungen; eine eigene Sammlung hat es nicht. - Eintritt: Je nach Ausstellung, zuletzt 10 – 15 €, ermäßigt 8 – 11 €; unter 12 Jahren frei; jeden letzten Freitag im Monat 16 – 22 Uhr freier Eintritt - Öffentliche Verkehrsmittel: U4/U5 Lehel oder U3/U6 Odeonsplatz, Tram 16, Bus 100 - Barrierefreiheit: Stufenloser Haupteingang über eine Rampe, Aufzug zu allen Ausstellungsräumen, barrierefreies WC, Rollstühle und Hocker kostenlos an der Kasse - Beschreibung: Bereits zum siebten Mal wird die Super BOOKS veranstaltat, die unabhängige Messe der Künstler*innenbuch-Szene. An den beiden Tagen treffen sich über 70 nationale und internationale Künstler*innen, Gestalter*innen, Verleger*innen sowie Vertreter*innen von Institutionen und Kunsthochschulen, um ihre neuesten Produktionen zu präsentieren. ### Jeff Wall - Zeitraum: 17.11.2026 bis 20.02.2027 - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/ausstellung/jeff-wall - Ort: Sammlung Goetz Schaufenster, Pacellistraße 5, 80333 München - Beschreibung: Der kanadische Künstler Jeff Wall gehört zu den einflussreichsten Fotografen unserer Zeit. In seinen aufwändig inszenierten Bildkompositionen verbindet er das Narrativ des Kinos mit der Malerei. Bekannt wurde er durch seine großformatigen Leuchtkastenbilder, die formal eher an die Welt der Werbung als an die der bildenden Kunst erinnern. Mit dieser Technik revolutionierte er das Medium Fotografie und verschaffte ihm einen gleichberechtigten Platz neben Malerei und Skulptur. Die Ausstellung im Sammlung Goetz /Schaufenster präsentiert eine Auswahl seiner ikonischen Leuchtkastenbilder aus den 1990er Jahren. ### BECOMING - Zeitraum: 01.10.2027 bis 30.01.2028 - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/ausstellung/becoming - Ort: Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40, 80333 München - Über den Ort: Der 2002 eröffnete Bau von Stephan Braunfels vereint vier Museen unter einem Dach: die Sammlung Moderne Kunst, die Staatliche Graphische Sammlung, das Architekturmuseum der TU München und Die Neue Sammlung – The Design Museum. - Eintritt: 10 €, ermäßigt 7 €; sonntags 1 €; bis 18 Jahre frei - Öffentliche Verkehrsmittel: U3/U6 Odeonsplatz, dann Bus 100; Tram 27/28 Pinakotheken - Barrierefreiheit: Zwei Aufzüge zu allen Ebenen, barrierefreie WCs, Rollstühle und Klapphocker an der Information - Fotografie: Zoe Leonard (US-amerikanisch, *1961); Nicholas Nixon (US-amerikanisch, *1947); Thomas Struth (deutsch, *1954); Annegret Soltau (deutsch, *1946) - Zu Zoe Leonard: Die US-amerikanische Künstlerin arbeitet mit Fotografie und Skulptur und verbindet dokumentarische Serien mit Fragen nach Sichtbarkeit, Geschlecht und Vergänglichkeit. - Zu Nicholas Nixon: Der US-amerikanische Fotograf ist für seine Porträt- und Dokumentararbeiten bekannt. Seit 1975 fotografiert er die "Brown Sisters" – seine Frau und deren drei Schwestern – Jahr für Jahr in derselben Anordnung, eine der bekanntesten Langzeitserien der Fotografiegeschichte. - Zu Thomas Struth: In Geldern geboren, studierte Struth an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd Becher. Bekannt wurde er mit menschenleeren Straßenansichten, später mit großformatigen Museumsbildern, Familienporträts und Aufnahmen technischer Anlagen. - Zu Annegret Soltau: Soltau zerschneidet eigene Fotografien und vernäht sie mit Faden zu Montagen. Ihre Arbeiten kreisen seit den 1970er-Jahren um Körper, Alter, Schwangerschaft und die Generationenfolge in der eigenen Familie. - Beschreibung: Wer wir sind, entsteht im Laufe der Zeit. Die Ausstellung widmet sich dem fortwährenden Prozess des Werdens, Veränderns und Neuausrichtens – im Mittelpunkt stehen Kindheit, Adoleszenz, Erwachsenenalter und hohes Alter. Über 50 Werke in Malerei, Fotografie, Skulptur, Video und Installation, u. a. von Joseph Beuys, Maria Lassnig, Zoe Leonard, Nicholas Nixon, Thomas Struth und Annegret Soltau. ## Vorträge und Führungen ### Ausstellungseröffnung: Dahinten gehts nicht weiter – Fotografien aus dem Oberpfälzer Grenzland - Termin: am Mittwoch, 23. September 2026, 19:00 Uhr - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/event/ausstellungseroffnung-dahinten-gehts-nicht-weiter-fotografien-aus-dem-oberpfalzer-grenzland - Ort: Theaterforum Gauting, Oberer Kirchenweg 1, 82131 Gauting - Über den Ort: Das Theaterforum Gauting bespielt seit 2005 das Bürger- und Kulturhaus bosco. Neben Theater, Kabarett, Kammermusik und Jazz nutzt es die Räume des Hauses regelmäßig für Ausstellungen. - Öffentliche Verkehrsmittel: S6 bis Gauting, von dort fünf Gehminuten; Bus bis Gauting-Rathaus - Barrierefreiheit: Alle Veranstaltungsräume stufenlos erreichbar, Aufzug ins Obergeschoss, zwei Behindertenparkplätze, rollstuhlgerechtes WC - Beschreibung: Eintritt frei Eröffnungsveranstaltung in Anwesenheit des Künstlers ### Sehen, vermessen, beherrschen: Landschaftsfotografien im Kontext US-amerikanischer Expansionsansprüche - Termin: am Mittwoch, 14. Oktober 2026, 18:15 Uhr - URL: https://www.fotoausstellung.xyz/event/sehen-vermessen-beherrschen-landschaftsfotografien-im-kontext-us-amerikanischer-expansionsanspruche - Ort: Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Katharina-von-Bora-Str. 10, 80333 München - Beschreibung: Vortrag von Sophie Junge (LMU München) im Rahmen der Reihe „Das Auge der Kamera: Kunst, Politik und Wahrnehmung in der amerikanischen Fotografie“. Landschaftsfotografien spielen eine zentrale Rolle in der Konstitution von imagined communities: Sie machen Territorien sichtbar und fungieren zugleich als visuelle Instrumente der Kartografierung, Grenzziehung und Machtsicherung. In diesem Sinne sind sie nicht nur ästhetische Repräsentationen, sondern auch wissenschaftliche und politische Praktiken der Aneignung. Der Vortrag analysiert historische und gegenwärtige Landschaftsdarstellungen im Hinblick auf visuelle Kontinuitäten und ihre spezifischen Publikationszusammenhänge. Im Zentrum steht die Dialektik zwischen dem vermeintlich dokumentarischen Kamerablick und den territorialen Expansionsansprüchen der USA in kulturhistorischer Perspektive ebenso wie in der politischen Gegenwart. Vortragssaal 242, II. OG. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.